Heizungs-Rechner
Erfahre, wann deine Heizung laut GEG getauscht werden muss, was der Umstieg nach Förderung kostet – und warum Warten teurer wird.
Um welchen Gebäudetyp handelt es sich?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was regelt das GEG beim Heizungstausch?
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, dass neue Heizungen mindestens 65% erneuerbare Energien nutzen müssen. Für bestehende Gas- und Ölheizungen gibt es Übergangsfristen, die an die kommunale Wärmeplanung gekoppelt sind. Heizungen älter als 30 Jahre (Konstanttemperaturkessel) unterliegen einer direkten Austauschpflicht.
Wie hoch ist die Förderung für eine Wärmepumpe?
Die Grundförderung beträgt 30% für alle EE-Heizungen. Dazu kommt ein Geschwindigkeitsbonus von bis zu 20% (wenn die alte Heizung mindestens 20 Jahre alt ist) und ein Einkommensbonus von 30% (bei Haushaltseinkommen unter 40.000 €/Jahr). Insgesamt sind bis zu 70% Förderung möglich, gedeckelt auf 30.000 € förderfähige Kosten.
Was ist der Geschwindigkeitsbonus?
Wer seine funktionierende alte Heizung frühzeitig gegen ein klimafreundliches System tauscht, erhält einen Bonus von bis zu 20%. Dieser Bonus gilt bis Ende 2028 in voller Höhe und sinkt danach alle zwei Jahre um 3 Prozentpunkte. Wer also früher handelt, spart mehr.
Wie wirkt sich die CO₂-Steuer auf meine Heizkosten aus?
Die CO₂-Steuer steigt von 45 €/Tonne (2024) auf voraussichtlich 65 €/Tonne (2026) und weiter. Für ein typisches Einfamilienhaus mit Gasheizung bedeutet das Mehrkosten von ca. 200-400 € pro Jahr – Tendenz steigend bis 2030 und darüber hinaus.